Heuschrecke Bio-Produkte

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Die Marke Heuschrecke

Seit 45 Jahren verarbeitet Heuschrecke kontrolliert biologisch erzeugte Kräuter, Gewürze und Tees. Das heißt: über 45 Jahre Erfahrung fließen ein, von der Beschaffung der Rohware über die Qualitätskontrolle bis hin zum Fertigstellen einer Rezeptur. Rohstoffe höchster Qualität, weitgehendst naturbelassene Herstellung und die perfekte Mischung: wohlschmeckend, harmonisch, manchmal überraschend – das ist das Heuschrecke-Markenzeichen für Tees, Kräuter und Gewürze.

Die Firmenphilosophie von Heuschrecke

Qualität

Für die Produkte von Heuschrecke wählen sie jeweils die beste verfügbare Qualität aus. Was heißt das?
Unabdingbar ist natürlich der kontrolliert biologische Anbau und die Zertifizierung nach der EG-Bio-Verordnung, eng damit verbunden ethisches und sozialverträgliches Handeln. Darüber hinaus gilt für das Unternehmen Folgendes:
Organoleptik: Ist die Ware aromatisch? Stimmt der ätherische Ölgehalt, ist er vielleicht sogar besser als der Durchschnitt? Ist der Geschmack nachhaltig? Gibt es unsaubere Nebentöne (muffig) – weshalb die Ware verworfen wird?
Aus ihrer über 45-jährigen Erfahrung wissen sie, wie oder wo genau die Unterschiede zwischen Massen – und Premiumware liegen.

Regionalität

Das bedeutet für sie das Vermeiden von unnötigen Transporten. Wo es möglich und sinnvoll ist, kaufen sie in Deutschland und nahen europäischen Ländern ein. Heuschrecke arbeitet hier mit Kräuterbauern zusammen, die hervorragende Qualität produzieren, z.B. Koriander und Salbei vom Mittelrhein, Thymian aus Sachsen-Anhalt und Thüringen, Kümmel aus Sachsen usw.

Traditionelle Herkünfte

Die Böden und das Klima sind in bestimmten Regionen für bestimmte Gewürze oder Kräuter besonders gut geeignet. Dazu gehört das Fachwissen der Bauern um die richtigen Pflanzenvarietäten, die – möglichst widerstandsfähig – besonders gut in die Region passen (Stichpunkt Klimakrise).

Lieferantenbeziehung

Sie streben langfristige Lieferantenverbindungen an, kaufen also nicht auf Spotmärkten. Langfristige Beziehungen bringen Vertrauen und Zuverlässigkeit mit. Es entstehen persönliche Verbindungen, man schützt sich gegenseitig, fordert und fördert zugleich. Es findet gegenseitige Beratung statt: über Qualität der Ware, Marktlage, Vermarktungsmöglichkeiten und -strategien. Ihre Prioritäten beim Einkauf:

  • Wo möglich und sinnvoll, kaufen sie regional ein: bei deutschen und europäischen Verbands-Kräuterhöfen wie Bioland, Gäa, Demeter etc..
  • Sie unterstützen das Wildsammlungsprojekt Terra Magnifica in Kroatien. Die bio-zertifizierte Wildsammlung ist aktive Landschaftspflege und Umweltschutz, und erhält traditionelle Sozialstrukturen auf dem Land.
  • Übersee- Gewürze kauft Heuschrecke bevorzugt bei biozertifizierten Kleinbauernprojekten ein, z.B. in Indien, Nepal, Sri Lanka und Afrika. Auch hier wird durch die kleineren Strukturen und Feldeinheiten das traditionelle soziale Gefüge erhalten, und aktiv Landschaftsschutz betrieben. Der Erhalt der ursprünglichen Landschaften und die schonende, nachhaltige Bewirtschaftung schützen auch bei ihnen das Klima. Ein Kleinbauernprojekt garantiert ca. 2000 Familien den Lebensunterhalt und die soziale Absicherung.
  • Weiterverarbeitung und Abfüllung der Ware: Um den Wert der Wirkstoffe, v.a. der Aromen, zu erhalten, kaufen sie die Kräuter und Gewürze möglichst im Grobschnitt oder als ganze Ware ein. Für die Bauern ist dies aufwändiger, da sie sorgfältiger ernten und sortieren müssen. (In Feinschnittware kann man mehr Stängel usw. einarbeiten – man sieht es nicht mehr …). Einen gewissen Anteil an Blattrippen und dünnen Blattstängeln müssen sie jedoch in Kauf nehmen, dieser kann nicht maschinell entfernt werden.In den großen Blattstückchen bleiben die Wirkstoffe gut geschützt – deshalb geben sie ihre Produkte gerne, wo möglich, genauso an ihre Kunden weiter.

In ihrem Betrieb wird von Hand oder mit halbautomatischen Abfüllmaschinen (Präziblitz) gearbeitet, sodass sie die grobgeschnittene oder ganze Blatt-Ware werterhaltend verpacken können.
Für die pulvrigen Gewürze und Gewürzmischungen (z.B. ihre berühmten Currys) vermahlet Heuschrecke die Ware zeitnah zum Verkauf in ihren eigenen Stand-Mühlen, nicht zu Staub, sondern nur „pixelfein“. So bleibt das Aroma länger frisch.

Preise

Sie vermeiden es, um Preise zu feilschen, sondern bezahlen lieber, was die Bauern benötigen. Nur das garantiert eine zukunftsfähige und zuverlässige Bio-Qualität. Bei Kräutern und Gewürzen ihrer Marke Heuschrecke wählen sie, wo es geht, die höherpreisigen regionalen Herkünfte, Ware aus kleinbäuerlicher Landwirtschaft oder Wildsammlung, die alle aufwändiger in der Herstellung sind und dann auch entsprechend mehr kosten dürfen. Glücklicherweise sind Gewürze, Kräuter und Tee nicht so preissensible Produktgruppen, wie z.B. Molkereiprodukte – und auf das Tütchen bezogen bezahlt man im Endpreis für gute Qualität vielleicht noch 20 – 30 Cent mehr, die sich angesichts des Geschmacks aber lohnen. Heuschrecke wünscht sich schließlich, dass die KundInnen auch gerne wiederkommen.

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